LVM arbeitet komplett mit Ubuntu
Linux und Ubuntu sind weiter auf dem Vormarsch: Jetzt hat die Versicherung LVM angekündigt, alle 10.000 lokalen und mobilen Clients auf die Distribution von Linux umzustellen.
Die Versicherung begründet die Umstellung mit der firmeneigenen Anwendung LAS. Hiermit werden Versicherungsfälle abgewickelt, LAS ist in Java geschrieben. Verschiedene Distributionen wurden getestet und letztlich entschied man sich für Linux. Linux-intern wurde nun mit einer ausführlichen Analysephase begonnen. Letztlich entschied sich das Unternehmen für Ubuntu 10.04 LTS. Zuvor wurde zwar bereits mit Linux gearbeitet, doch ging anscheinend in der letzten Konsequenz bis dato kein Weg an Windows vorbei. Die jetzt getroffene Entscheidung dürfte Ubuntu und Linux einen gewaltigen Aufschwung geben, Nachahmer sind alles andere als ausgeschlossen.
Der Versicherer LVM beschäftigt 3000 Mitarbeiter in Müster, 7000 weitere in den insgesamt 2200 LVM-Agenturen. Der Kundenstamm beläuft sich auf etwa 3,1 Millionen Kunden. Die Mitarbeiter sind aber - wie bei einer Versicherung nicht anders zu erwarten - meist im Kundendienst, oder aber arbeiten von zu Hause. Hierfür wiederum ist eine ständige Verbindung zur Zentrale unabdingbar. Anscheinend konnte auch diesbezüglich Ubuntu überzeugen. Heute ist übrigens Ubuntu 11.4 erschienen, da kam der Open Source Software diese freudige Nachricht vor einigen Tagen natürlich gerade recht!
Wird auch zeit das sich mehr firmen das ganze mal Angucken, die Linux Migration innerhalb einer Firma ist inzwischen nichtmehr so schwer wie alle denken…